Effizienz und Tierwohl dank Digitalisierung WGM-Beirat besuchte vollautomatischen Kuhstall im Land Brandenburg

Prof. Dr. habil. Reiner Brunsch und Dr. Susanne Demba Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie E-Mail-Kontakt: (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Wie funktioniert ein vollautomatischer Kuhstall mit einer größeren Kuhherde? Diese Frage wollten die Mitglieder des Beirats der Wissenschaftlichen Gesellschaft der Milcherzeugerberater (WGM e.V.) Mitte September 2018 vor Ort mit den Betreibern und Industriepartnern diskutieren...

Dr. Günter Schlaiß

Jedes Gummimaterial, auch in einer Melkanlage, altert im Laufe der Zeit, egal ob Zitzengummis, Schläuche oder Dichtungen. Je nach Art und Zusammensetzung des Gummis und der Belastung schwillt das Material auf, es wird härter, und es bilden sich Risse im Material. Im Folgenden wird gezielt auf die Alterung von Zitzengummis im Einsatz eingegangen.

 

 

Rückblick zum Workshop von Ingrid Model, AG Hygiene

 

Das Thema „ erhöhte Keimzahl“ beschäftigt in zunehmendem Maße insbesondere Betriebe mit Melkrobotern. Obwohl zu diesem Problem schon   in fünf Workshops 69 Berater die Möglichkeit nutzten um ihr Wissen zu aktualisieren, besteht nach wie vor Bedarf bei Beratern insbesondere für Lösungen in AMS-Melkanlagen. Deutlich wurde das im Workshop „Check-up der Milchkühl-und –lagertechnik bei erhöhter Keimzahl am Beispiel von AMS-Anlagen der Firma GEA“. 

Ein Rückblick zum Workshop von Ingrid Model - Fachgruppe Hygiene

Nachdem der für das Frühjahr 2017 angekündigte Workshop zum Thema: „Überwachung der Tiergesundheit im automatischen Melksystem“ aus organisatorischen Gründen verschoben werden mußte, fand er nun am 7. und 8. November 2017 bei DeLaval in Glinde statt. Sieben WGM – Mitglieder, davon eine Tierärztin, nahmen das Angebot wahr.
Das ursprüngliche Ziel war es, ein Herdenmanagementprogramm am ersten Tag am PC kennenzulernen, um am zweiten Tag die praktische Anwendung in einem Praxisbetrieb zu eruieren. In der Vorbereitung waren wir uns einig, dass der praktische Teil in einem Betrieb mit Problemen auf dem Gebiet der Tiergesundheit durchgeführt werden sollte. Dieses Vorhaben konnten wir nicht erreichen. Es scheiterte daran, dass kein Problembetrieb bereit war, für diese Aufgabe fremden Beratern seine Stalltüren zu öffnen. So mußten wir auf den Praxisteil verzichten und das Thema im Schulungszentrum DeLaval in Glinde abarbeiten.